Digitale Bilder nachbearbeiten mit spezieller Foto-Software

Wer digitale Fotos auf Papier bringen möchte um sie in einem selbst gebastelten Kalender zu verwenden, kommt am Thema Bildbearbeitung nicht vorbei. Zwar verlangt niemand, dass die Bilder professionell retuschiert werden und höchsten Ansprüchen genügen, aber ein paar Grundtechniken der Nachbearbeitung sollten schon Anwendung finden.

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Professionelle Programme kosten schnell mehrere hundert Euro. Dabei handelt es sich aber um Profi-Tools, die speziell für Grafiker und die Bedürfnisse der Druckbranche entwickelt wurden. Wer einfach nur ein paar Schnappschüsse in Grundzügen nachbearbeiten und aufhübschen möchte, benötigt ca. 95% der in den Profi-Paketen enthaltenen Funktionen gar nicht.

Was muss ein Bildbearbeitungsprogramm können?

Fünf Funktionen sind unerlässlich für jedes Bildbearbeitungsprogramm:

  • Freistellen: Unter Freistellen (oder auch Ausschneiden) versteht man, dass man einzelne Bereiche um das gewünschte Motiv herum wegschneidet. Idealerweise kann man bei einem Freistellungs-Werkzeug angeben, wie groß das Bild nach der Beschneidung sein soll. Auf diese Weise kann man auch feste Größenverhältnisse gewährleisten (z.B.: das Bild soll nach dem Freistellen 1600 x 1200 Pixel groß sein).
  • Scharfzeichnen: Das Motiv ist leicht unscharf und wirkt verwaschen? Ein Scharfstellungs-Werkzeug kann diesen Makel bis zu einem gewissen Grad beheben. Allerdings geht jede Aktion dieses Werkzeugs auch mit einem gewissen Qualitätsverlust einher. Man sollte es nur gut dosiert einsetzen.
  • Helligkeit/Kontrast: Auch diese Funktion ist ein Muss für jedes Bildbearbeitungsprogramm. Gut eingesetzt, kann man mit dem Helligkeit/Kontrast-Werkzeug auch eigentlich falsch belichtete Bilder noch retten.
  • Tonwertkorrektur: Auch nach einer Anpassung von Helligkeit und Kontrast wirkt das Bild noch irgendwie mau? Mit der Tonwertkorrektur kann man bestimmte Farben kräftiger herausholen. Auch dieses Werkzeug sollte man nur sehr dosiert einsetzen, da es bei übertriebenem Einsatz leicht nur unrealistischen Ergebnissen führt.
  • Rote Augen entfernen: Rote Augen sind kein Problem mehr. Früher galten Bilder mit roten Blitzlicht-Augen als verdorben. Heute ermöglich ein Rote-Augen-Werkzeug es mit einem Klick, das Bild zu retten.
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Gibt es kostenlose Bildbearbeitungsprogramme?

Ja! Neben den zum Teil sehr teuren Profi-Werkzeugen gibt es einige kostenlose Alternativen, die die Anforderungen von Hobby-Fotografen erfüllen. Einen Überblick über diese „Freeware“ hat Chip-Online veröffentlicht. Klicken Sie hier.